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Park · Schloss · Geschichte · Natur

Schlosspark Charlottenburg

Weitläufiger Schlosspark hinter dem größten Hohenzollernschloss Berlins, der barocke Pracht und englischen Landschaftsgarten vereint.

Foto: Wikimedia Commons

Eintritt Eintritt frei
Dauer 2-3 Std
Gut für
FamilienRuheFotografie

Der Schlosspark Charlottenburg erstreckt sich auf rund 55 Hektar hinter dem Schloss Charlottenburg, das von 1701 bis 1888 als Sommerresidenz der preußischen Könige diente. Angelegt wurde der Garten ab 1697 von Siméon Godeau als streng geometrischer französischer Barockgarten mit Parterre, Boskets und Blickachsen zur Spree. Unter Friedrich Wilhelm II. setzte sich Ende des 18. Jahrhunderts der Geschmack am englischen Landschaftsgarten durch, und ab 1819 verlandschaftete Peter Joseph Lenné die Anlage künstlerisch neu. So trifft heute formales Barockparterre direkt am Schloss auf weiche, naturnahe Partien mit Teichen und altem Baumbestand.

Im Park verteilen sich mehrere kleine Bauten von architekturhistorischem Rang. Das Belvedere von 1788, entworfen von Carl Gotthard Langhans, beherbergt heute eine Porzellansammlung. Der von Karl Friedrich Schinkel 1824/25 errichtete Neue Pavillon zeigt Kunst der Schinkel-Zeit, und das Mausoleum nahm nach 1810 die Königin Luise sowie weitere Mitglieder des Hauses Hohenzollern auf. Diese Solitäre lassen sich auf einem Rundgang gut miteinander verbinden und geben dem Spaziergang immer wieder ein Ziel.

Der Schlossgarten selbst ist kostenfrei zugänglich und gehört zu den schönsten Grünanlagen im Berliner Westen. Wer mehr Ruhe sucht, geht in den hinteren, landschaftlich gestalteten Teil Richtung Spree, während das geschnittene Parterre vor dem Schloss das klassische Fotomotiv liefert. Für die Innenräume des Schlosses und die historischen Parkbauten fallen separate Eintritte an. Plane je nach Interesse zwei bis drei Stunden ein, um Garten und Schloss in Ruhe zu erkunden.

Häufige Fragen

Was du zu Schlosspark Charlottenburg wissen solltest

Kostet der Schlosspark Charlottenburg Eintritt?

Der Schlossgarten selbst ist kostenfrei zugänglich. Für die Innenräume des Schlosses und die historischen Parkbauten wie Belvedere, Neuer Pavillon und Mausoleum fallen jeweils separate Eintritte an.

Wie groß ist der Schlosspark und wann wurde er angelegt?

Der Park umfasst rund 55 Hektar. Er wurde ab 1697 von Siméon Godeau als französischer Barockgarten angelegt und ab 1819 von Peter Joseph Lenné zum englischen Landschaftsgarten umgestaltet.

Welche Gebäude gibt es im Schlosspark zu sehen?

Neben dem Schloss findest du im Park das Belvedere von 1788, den 1824/25 von Schinkel errichteten Neuen Pavillon und das Mausoleum, in dem unter anderem Königin Luise bestattet ist.

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