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Park · Geschichte · Natur

Plänterwald und Spreepark

Auwald an der Spree und das legendäre Riesenrad des stillgelegten Spreeparks, der gerade zum Kunst- und Kulturpark umgebaut wird.

Foto: Wikimedia Commons

Eintritt Eintritt frei
Dauer 2-3 Std
Gut für
FotografieRuheFamilien

Der Plänterwald ist ein rund 90 Hektar großer Auwald direkt an der Spree im Bezirk Treptow-Köpenick. Schattige Wege unter alten Eichen, Ulmen und Eschen ziehen sich am Ufer entlang und machen ihn zu einem der ruhigsten Grünzüge im Berliner Südosten. Gleich nördlich grenzt der Plänterwald an den benachbarten Treptower Park, sodass sich beide Anlagen zu einem ausgedehnten Spaziergang am Wasser verbinden lassen.

Mitten im Wald liegt der Spreepark, der 1969 zum 20. Jahrestag der DDR als „Kulturpark Plänterwald" eröffnet wurde und über Jahre der einzige ständige Vergnügungspark der DDR war. Zu DDR-Zeiten kamen rund 1,7 Millionen Besucher pro Jahr. Nach der Wende übernahm die Schaustellerfamilie Witte den Betrieb und baute ihn zum Spreepark im westlichen Stil um, doch sinkende Besucherzahlen und Schulden führten 2001 zur Insolvenz und 2002 zur endgültigen Schließung. Danach verfiel das Gelände und wurde mit seinem stehengebliebenen Riesenrad und den verwitterten Dinosaurierfiguren zu einem der bekanntesten „Lost Places" Berlins.

Seit 2016 entwickelt die landeseigene Grün Berlin GmbH das Areal zu einem öffentlichen Kunst- und Kulturpark. Das denkmalgeschützte Riesenrad wird saniert, der ehemalige Achterbahn-Tunnel und einzelne Relikte werden in die neue Landschaftsgestaltung eingebunden, eine schrittweise Öffnung ist für die kommenden Jahre geplant. Wer heute durch den Plänterwald läuft, kann das Riesenrad schon von außen sehen. Tipp: Aktuelle Hinweise zu geführten Touren und Bauzaun-Bereichen vor dem Besuch prüfen, da Teile des Geländes Baustelle sind.

Häufige Fragen

Was du zu Plänterwald und Spreepark wissen solltest

Kann man den Spreepark besichtigen?

Das Gelände wird derzeit von Grün Berlin zum Kunst- und Kulturpark umgebaut und ist in weiten Teilen Baustelle. Das Riesenrad ist von den Wegen des Plänterwalds aus zu sehen, eine vollständige öffentliche Öffnung erfolgt schrittweise in den kommenden Jahren. Am besten vorab nach aktuellen Führungen oder Öffnungsbereichen erkundigen.

Wann wurde der Spreepark eröffnet und geschlossen?

Eröffnet wurde er 1969 als „Kulturpark Plänterwald", der einzige ständige Vergnügungspark der DDR. Nach Insolvenz des Betreibers wurde der Park 2001/2002 endgültig geschlossen und verfiel danach jahrelang.

Was ist der Plänterwald?

Der Plänterwald ist ein rund 90 Hektar großer Auwald an der Spree in Treptow-Köpenick. Er bietet schattige Uferwege und grenzt nördlich an den Treptower Park, sodass sich beide gut zu einem Spaziergang verbinden lassen.

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