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Architektur · Geschichte · Jugendstil

Hackesche Höfe

Verwinkeltes Ensemble aus acht miteinander verbundenen Gewerbehöfen mit Jugendstil-Fassaden mitten in der Spandauer Vorstadt.

Foto: Wikimedia Commons

Bezirk Mitte
Eintritt Eintritt frei
Dauer 1-2 Std
Gut für
ArchitekturinteressierteFotografieShopping & Ausgehen

Die Hackeschen Höfe sind das größte zusammenhängende Hofensemble Deutschlands und ein Wahrzeichen der Spandauer Vorstadt unweit des früheren Scheunenviertels. Errichtet von 1905 bis 1907 nach Plänen des Architekten Kurt Berndt, gruppieren sich die Gebäude um acht miteinander verbundene Höfe auf rund 27.000 Quadratmetern. Eröffnet wurde der Komplex im September 1906. Seit 1977 steht das Ensemble unter Denkmalschutz.

Architektonisch beeindrucken vor allem die Fassaden des ersten Hofes, die der Jugendstil-Künstler August Endell mit farbig glasierten Klinkern und geschwungenen Ornamenten gestaltete. Während die Straßenfront zur Rosenthaler Straße repräsentativ und reich verziert auftritt, eröffnen sich im Inneren ruhigere, kleinteilig gegliederte Höfe. Nach dem Mauerfall verfiel die Anlage zunächst, wurde dann aber zwischen 1994 und 1997 umfassend saniert und gilt heute als eine der bekanntesten Immobilien Berlins.

Heute sind die Höfe ein lebendiger Mix aus Wohnen, Arbeiten und Kultur. Hier finden sich das Varieté Chamäleon Theater, das traditionsreiche Hackesche Höfe Kino, zahlreiche Boutiquen, Galerien, Cafés und Restaurants. Ein Spaziergang durch alle acht Höfe lohnt sich besonders, weil jeder Hof seinen eigenen Charakter hat. Tipp: Früh am Tag ist es deutlich ruhiger, am Abend zieht das Viertel rund um die Hackeschen Höfe und den nahen Hackeschen Markt viel Publikum an.

Häufige Fragen

Was du zu Hackesche Höfe wissen solltest

Kostet der Besuch der Hackeschen Höfe Eintritt?

Nein, die Höfe sind frei zugänglich und können tagsüber kostenlos durchquert werden. Eintritt fällt nur für einzelne Angebote wie das Chamäleon Theater oder das Kino an.

Wie viele Höfe haben die Hackeschen Höfe?

Es sind acht miteinander verbundene Gewerbehöfe, die sich zwischen Rosenthaler Straße und Sophienstraße auf rund 27.000 Quadratmetern erstrecken.

Wann wurden die Hackeschen Höfe gebaut?

Der Komplex entstand von 1905 bis 1907 nach Plänen von Kurt Berndt und wurde im September 1906 eröffnet. Die Jugendstil-Fassaden stammen von August Endell.

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