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Museum · Kunst · Architektur

Alte Nationalgalerie

Tempelartiges Museum auf der Museumsinsel mit Kunst des 19. Jahrhunderts von Caspar David Friedrich bis zu den französischen Impressionisten.

Foto: Wikimedia Commons

Bezirk Mitte
Eintritt Eintritt €€
Dauer 1-2 Std
Gut für
KunstinteressierteKulturreisendeFotografie

Die Alte Nationalgalerie thront wie ein antiker Tempel im Herzen der Berliner Museumsinsel, die seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Errichtet wurde das markante Gebäude zwischen 1867 und 1876 nach Entwürfen von Friedrich August Stüler, die nach dessen Tod von Johann Heinrich Strack ausgeführt wurden. Der korinthische Säulenbau auf hohem Sockel verbindet Klassizismus und Neorenaissance und geht auf eine Idee König Friedrich Wilhelms IV. zurück. Am 22. März 1876 wurde das Haus in Anwesenheit Kaiser Wilhelms I. feierlich eröffnet.

Im Inneren erwartet Besucher eine der bedeutendsten Sammlungen der Kunst des 19. Jahrhunderts in Deutschland, getragen von den Staatlichen Museen zu Berlin. Die drei Geschosse sind thematisch gegliedert: Goethezeit und Romantik im obersten Stockwerk, Realismus und Impressionismus im mittleren sowie Klassizismus und moderne Plastik im unteren. Zu den Höhepunkten gehören Werke von Caspar David Friedrich und Karl Friedrich Schinkel, die berühmten Berlin-Bilder Adolph Menzels sowie französische Meister wie Monet, Manet und Renoir sammt Skulpturen von Auguste Rodin.

Nach schweren Kriegsschäden und jahrzehntelanger Teilung wurde das Haus von 1992 bis 2001 umfassend saniert und am 2. Dezember 2001 als erstes Gebäude der Museumsinsel wiedereröffnet. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die berühmte Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, plant den Besuch idealerweise unter der Woche und kombiniert ihn mit den Nachbarmuseen auf der Insel. Tipp: Vorab ein Zeitfenster online buchen, da der Andrang an Wochenenden hoch ist.

Häufige Fragen

Was du zu Alte Nationalgalerie wissen solltest

Welche Kunst ist in der Alten Nationalgalerie zu sehen?

Das Museum zeigt Kunst des 19. Jahrhunderts: Werke der Romantik und Goethezeit (u.a. Caspar David Friedrich, Schinkel), Realismus und Impressionismus (Menzel, Monet, Manet, Renoir) sowie Klassizismus und moderne Plastik mit Skulpturen von Rodin und Schadow.

Wann wurde die Alte Nationalgalerie gebaut?

Das Gebäude entstand zwischen 1867 und 1876 nach Plänen von Friedrich August Stüler und wurde am 22. März 1876 eröffnet. Nach der Sanierung von 1992 bis 2001 wurde es als erstes Haus der Museumsinsel wiedereröffnet.

Wo liegt die Alte Nationalgalerie?

Sie befindet sich im Ortsteil Mitte auf der Museumsinsel zwischen der Berliner Stadtbahn und der Bodestraße, in unmittelbarer Nähe zu Pergamonmuseum, Neuem Museum und Berliner Dom.

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